Trauma und Sucht
18. Mai 2026, 9:00 - 17:00
€225Traumafolgestörungen sind, auch wenn sie häufig nicht diagnostiziert sind, eine psychische Erkrankung, welche bereits in Kriegszeiten bestanden hat. Auch heutzutage tritt sie in verschiedenen Spannungsfeldern auf. Traumafolgestörungen und Sucht liegen nah beieinander und Sucht ist oft ein vermeintlicher Lösungsansatz im Rahmen der Selbstmedikation. Doch was sind konkrete Kriterien für eine Sucht und welche Handlungsalternativen gibt es?
Inhalte:
– Definition und Entstehung eines Traumas
– Unterscheidung zwischen Trauma Typ I und II
– Begünstigende Faktoren zur Entstehung eines Traumas
– Überblick über Traumafolgeerkrankungen
– Umgang mit traumatisierten Personen
– Suchtentstehung, Suchtmotive und „Suchtdefinition“
– Die Rolle der Bindungsstörung
– Substanzgruppen & Suchtarten: Wirkungen, Nebenwirkungen, Trends
– Rechtliches – kurzer Einblick ins Suchtmittelgesetz
– Austausch, weiterführende Anlaufstellen
Teilnehmer*innen haben:
– einen fundierten Einblick in Definition und Entstehung eines Traumas erhalten und können Traumatypen unterscheiden
– begünstigende Faktoren für die Entstehung eines Traumas kennengelernt
– einen Überblick über verschiedene Traumafolgeerkrankungen und deren Erscheinungsformen erhalten
– einen fundierten Überblick über Faktoren zur Entstehung von Sucht erhalten, kennen typische Suchtmotive, Suchtarten und Substanzgruppen
– die Bedeutung eines traumasensiblen Umgangs kennengelernt
Vortragende*r:
Mag. Christine Bizard
Sozialpädagogin, Psychosoziale Beraterin, Traumazentrierte Fachberaterin,
Trainerin für Deutsch als Fremdsprache/Deutsch als Zweitsprache
Ort: Seminarraum, 1. Stock, Bürgergasse 48, 8330 Feldbach
Kosten: 225€ (inkl. 10% USt.), inkl. Verpflegung
Unterrichtseinheiten: 8UE
Zielgruppe(n): Fachkräfte aus allen Bereichen der Behindertenhilfe, dem Sozial- sowie Gesundheitsbereich
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